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DER SOLARKINO-FLYER GEHT IN DRUCK!
DER SOLARKINO-FLYER GEHT IN DRUCK!
3. Juni 2019 l Magden
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Im August laden Rolf Schmid, mein Mitkandidat aus dem Bezirk Laufenburg, und ich zum Solarkino ein. An acht Abenden bieten wir somit allen Fricktalerinnen und Fricktalern die Gelegenheit, uns kennen zu lernen. Jeweils ab 20 Uhr werden wir in Möhlin, Frick, Magden, Laufenburg, Will, Rheinfelden, Kaiseraugst und Gipf-Oberfrick alle Interessierten bei einem Apéro erwarten. Bis zum Sonnenuntergang stellen wir uns den Fragen und Anliegen unserer Gäste. Dann schauen wir uns gemeinsam einen zeitkritischen, aber hoffnungsvollen Film an – entweder «Fair Traders» oder «Tomorrow».
Der Flyer mit den Informationen zu diesen Veranstaltungen geht jetzt in Druck!
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Die Kulturredaktion von SRF schreibt zu den beiden Filmen:

Abholzen, ausbeuten, verschmutzen, abkassieren, wegschmeissen, weiterwachsen. So sieht die Ökonomie des 21. Jahrhunderts aus. Muss sie aber nicht, sagt der italienisch-schweizerische Regisseur Nino Jacusso. Er ist der Meinung, dass wir unsere Einstellung zum Konsum ändern müssen.
Die drei Protagonisten in seinem Dokumentarfilm «Fair Traders» zeigen, dass eine Ökonomie ohne Wachstum (...) bereits heute möglich wäre. Die Gründerin einer ökologischen und sozialen Kleiderfirma, eine Biobäuerin und ein ehemaliger Garnhändler, der in Indien und Tansania Bio-Baumwolle herstellt, setzen sich für faire Arbeitsbedingungen und ökologische Herstellung ein. Dabei sind sie ständig unter Druck der freien Marktwirtschaft.
Die Filmemacher von «Tomorrow» haben innovative Projekte aufgestöbert, realisiert von Menschen voller Tatendrang und Optimismus. Wie die zwei Damen in der englischen Kleinstadt Todmorden, die Anwohner für ihre Idee begeistern: Essen biologisch anbauen. An jeder Ecke und für alle zugänglich.
«Wir wollten Projekte zeigen, die nah an uns sind und die wir morgen anpacken können», erzählt Cyril Dion.
Er ist überzeugt von der Wirkung im Kleinen: «Man weiss heute: Wenn die grossen multinationalen Firmen nur gerade 10 Prozent ihrer Klienten verlieren, dann geraten sie in Schwierigkeiten.
Zehn Prozent ist wenig. Stellen Sie sich also die Macht vor, die man hat, indem man jeden Tag lokal einkauft oder, indem man auswählt, auf welche Bank man sein Geld trägt oder an welchen Energieanbieter man sich wendet.»
Niemand ist zur Trägheit verdammt
Inspirierende Lösungen in Landwirtschaft, Energie, Bildung, Politik und Ökonomie gibt es im Film auch im grossen Stil. Zum Beispiel San Francisco, das 80 Prozent seines Mülls wiederverwertet. Oder Kopenhagen, das eine Milliarde Euro in Windräder investierte, um sich von Erdöl und Kohle unabhängig zu machen.

© Carole Binder-Meury l Magden l 2019

aktualisiert am 1. Juni 2019