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Carole Binder-Meury als Frau Vizeammann in den Gemeinderat
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Die Arbeit in der Exekutive der Gemeinde bereitet mir viel Freude. Kleines und Grosses bewirken, ist in Magden möglich. Ausserordentlich hat mich an der Gemeindeversammlung im Juni die klare Annahme des Kredites für die Renovation unseres Schwimmbades gefreut. Diese grosse Unterstützung der Magdemer Bevölkerung weiss ich sehr zu schätzen.
Ebenso konnte ich mit meinem Team in diesem Jahr im Rahmen des Unicef-Projektes „Kinderfreundliche Gemeinde“ erfolgreich den Pop-Up Spielplatz verwirklichen. Spannende Berichte darüber lassen sich nachlesen in fricktal.info, in der Basler Zeitung und in der Neuen Fricktaler Zeitung. Weiter konnten wir gemeinsam mit dem Schjkk (Jugi Magden) und Magdemer Kindern ein tolles Video aufnehmen.
Nun hoffen wir sehr, dass wir endlich am 4. September unser Unicef-Fest mit der Labelübergabe, welches wir bereits Corona bedingt zweimal verschieben mussten, durchführen können. Schon jetzt ein grosses Dankeschön allen Helferinnen und Helfern.
Wegen Corona konnten wir leider den geplanten Pump-Track auf dem Dorfplatz im Januar nicht realisieren. Wir sind auf der Warteliste und hoffen, dass wir diese Aktion im nächsten Jahr starten können.
Im Herbst 2021 können wir zudem dank der Maturaarbeit eines Magdemer Gymnasiasten, die von den Jugendlichen gewünschte Streetwork-Anlage in Betrieb nehmen.
Als Gemeinderätin möchte ich Ansprechperson sein und für kleine und grosse Anliegen in unserem schönen Dorf Magden einstehen!

Am 23. Februar 2021 veröffentlichte die Neue Fricktaler Zeitung einen Bericht zu einem Projekt, das ich massgebend mitgeprägt habe:
«Im Gegenteil: jetzt heisst es dran bleiben»
Magden ist ausgezeichnet - als «Kinderfreundliche Gemeinde» nach Unicef-Standard
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Die Projektgruppe mit Julian Terzetti, Carole Binder-Meury und Ismael Martinez freuen sich zusammen mit Kindern und Jugendlichen über den Erhalt des Labels «Kinderfreundliche Gemeinde».
Die für das Projekt mitverantwortliche Gemeinderätin Carole Binder-Meury erklärt, wohin Magden will mit diesem neuen Label im Gepäck; und weshalb eine Verschnaufpause nicht infrage kommt.
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Ronny Wittenwiler
MAGDEN. «Nein», sagt Carole Binder-Meury. Sie denke nicht, dass Magden bislang eine kinder-unfreundliche Gemeinde gewesen sei. Pragmatisch aber schiebt sie nach: «Es gibt doch in jedem Bereich Luft nach oben.»
Der Lohn
Die Aussage der Gemeinderätin zeugt womöglich davon, dass man sich in Magden nicht ausruhen will auf den Lorbeeren, die man gerade erst in Empfang hatte nehmen dürfen. Vergangenen Dezember kam der Bescheid ins Haus geflattert: Magden erhält das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» nach Unicef-Standard zugesprochen (Unicef ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNO). Es war der Lohn für einen Weg, den die Projektgruppe rund um Binder-Meury gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen gegangen war. Heute sagt Binder-Meury: «Ich habe das Gefühl, dass sich aus diesem Prozess ein eigener Drive im Dorf entwickelt hat.»
Rückblick
Vor rund einem Jahr schickte sich Magden an, als erste Fricktaler Gemeinde das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» zu erhalten. Die NFZ wohnte der Kick-Off-Veranstaltung bei. Seither kam zwar Corona hinzu, allerdings noch viel mehr Initiative. Die Projektgruppe hatte 2020 mit rund einhundert Kindern und Jugendlichen und zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern verschiedene Aktionen und Workshops durchgeführt. Die Projektgruppe formulierte es an die jungen Menschen so: «Ihr durftet uns Erwachsenen sagen, was ihr an Magden toll findet, was euch hier im Dorf nicht gefällt und was für Ideen und Wünsche ihr habt.» Nicht zuletzt daraus sind nun der Projektbeschrieb und ein Aktionsplan entstanden, der auf der Webseite der Gemeinde Magden öffentlich zugänglich ist. Beides lieferte die Grundlage dafür, dass Magden das Unicef-Label schliesslich erhalten hat.
Gegenwart und Ausblick
Corona verhinderte zwar einige Projekte, andere hingegen sind auf Anregung der Kinder und Jugendlichen bereits umgesetzt worden. Einsehbar sind diese im Aktionsplan, den das Projektteam Ende September verabschiedetet und der Gesamtgemeinderat am 12. Oktober genehmigt hatte – auch im Hinblick auf Berücksichtigung im Gemeindebudget. Der erarbeitete Aktionsplan mit den konkreten Projekten erstreckt sich über die Jahre 2021 bis 2024.
Eines der Ziele noch in diesem Jahr ist ein Kinder- und Jugendleitbild, an dessen Erarbeitung sich Kinder und Jugendliche ebenfalls beteiligen. «Uns ist wichtig, dass wir ein Bewusstsein dafür schaffen, unsere Kinder und Jugendlichen einzubinden», sagt Carole Binder-Meury. Dieselbe Partizipation ist gefragt, wenn in Magden neue Spiel- und Begegnungszonen entstehen. Die Umsetzung ist bis spätestens 2024 vorgesehen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich zudem aktuell mit der Schulwegsicherheit. Im Aktionsplan entsprechend festgehalten ist diese Erklärung: «Die Gemeinde Magden unterstützt Bemühungen für einen sicheren Schulweg.» Bereits erfolgt ist ausserdem die Teilnahme an «Easyvote», einem nationalen Projekt zur Förderung der politischen Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. «Das haben wir auf dieses Jahr hin eingeführt», erklärt Binder-Meury. «Genauso wie die Stelle eines Kinder- und Jugendbeauftragten. Wir wollen damit eine niederschwellige Schnittstelle schaffen zwischen Kinder und Jugendlichen und der Gemeinde.»
Fazit
Schwarz auf weiss, gerade mit einem jeweils formulierten Zeithorizont, wird der Aktionsplan damit so etwas wie das Instrument, an dem sich Magden in seiner eingegangenen Verpflichtung gegenüber der eigenen Zukunft – sprich: den Kindern und Jugendlichen – messen kann. Das nun erhaltene Label ist eine erste Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Allein das allerdings hindert Carole Binder-Meury nicht, zu erklären: «Das Label als Kinderfreundliche Gemeinde hält uns nicht von der Arbeit ab. Im Gegenteil. Jetzt heisst es dranbleiben.» In vier Jahren wartet die Erneuerung des Zertifikats.
Eine Feier ist geplant
Carole Binder-Meury betreut als Gemeinderätin (SP) unter anderem das Schulwesen sowie das Ressort «Jugend» und präsidiert in Magden die Kinder- und Jugendkommission. Zusammen mit ihr und Jugendarbeiter Ismael Martinez komplettiert Julian Terzetti, Schulsozialarbeiter an der Primarschule Magden, die Projektgruppe. Terzetti hat die operative Leitung inne und brachte die Idee für den Label-Prozess ein.
Vorgesehen war, am 7. Februar das erhaltene Unicef-Label als «Kinderfreundliche Gemeinde» mit einem Fest zu feiern. Dieses solle nun nach den Sommerferien nachgeholt werden. (rw)

Für eine repräsentative Demokratie
Am Dienstag, 5. Januar 2021, wurde ich in der Umweltarena Spreitenbach als Grossrätin in Pflicht genommen. Ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken. Ich sass inmitten der 140 Grossrätinnen und Grossräte des Kantons Aargau, davon rund 31 Prozent Frauen und 69 Prozent Männer.
In der Schweiz repräsentieren Frauen zwar 53 Prozent der Wählenden, auf den Listen der Kandidierenden sind sie jedoch noch immer in der Minderheit. Ich wünschte mir, dass sich künftig mehr Frauen für politische Ämter zur Verfügung stellen würden.
Aus der Diversity-Forschung weiss man, dass homogen besetzte Gremien oft nicht die besten Entscheidungen treffen. Der Grund liegt darin, dass einerseits bestimmte Lebensrealitäten bei der Entscheidungsfindung nicht berücksichtigt werden. Andererseits, weil man sich möglicherweise schlicht zu schnell einig ist und die Entscheidungen allenfalls zu wenig reflektiert sind. Frauen sind nicht bessere Politikerinnen, geschlechtergemischte Teamarbeit verspricht jedoch aus genannten Gründen bessere Ergebnisse. Die Isländerin Vigdís Finnbogadóttir wurde 1980 das erste demokratisch gewählte weibliche Staatsoberhaupt weltweit. Sie sagte: «Eine Gesellschaft, in der ein Geschlecht benachteiligt wird, kann nicht funktionieren. Nur gemeinsam können die Dinge gelingen.» In diesem Sinne möchte ich einerseits Frauen ermutigen, sich in die Politik aktiv einzumischen, sich ein politisches Amt zuzutrauen. Aber auch junge Menschen, die sich für Politik interessieren brauchen wir. In Magden, wo ich auch als Gemeinderätin tätig bin, haben wir im Dezember das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» von Unicef erhalten. Im Rahmen des Projekts konnte ich mit vielen interessierten und engagierten Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Es ist mir ein Anliegen junge Menschen für die Politik zu motivieren. Sie sollen möglichst niederschwellig die Möglichkeit haben mit den Kommunalpolitikerinnen und -politikern in Kontakt zu treten. In diesem Sinne wünsche ich mir und uns allen eine vielfältige, politisch interessierte und engagierte Gesellschaft, damit möglichst viele Lebensrealitäten in den politischen Entscheidungen widerspiegelt werden können.
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Carole
Binder-Meury,
Grossrätin SP,
Magden

Am 5. Januar 2021, dem Tag meiner ersten Ratssitzung, veröffentlichte die Aargauer Zeitung einen Bericht über die drei neuen Grossräte aus dem Fricktal. Hier die Passage, die mich betrifft:
Grossräte starten mit Respekt vor dem Amt – und viel Energie
Heute tagt der Grosse Rat zum ersten Mal in der neuen Legislatur. Beat Käser, Carole Binder und Emanuel Suter freuen sich auf ihre Premiere.
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«Fricktal darf nicht zu kurz kommen»: Carole Binder, SP.
Bild: hcw
Carole Binder-Meury (SP) ist «sehr gespannt, auch ein wenig aufgeregt» vor der ersten Sitzung. Die Gemeinderätin aus Magden freut sich «aufs Kennenlernen des gesamten Rates». Ein kleiner Wermutstropfen: «Leider kann aufgrund der Coronasituation die Inauguration nicht wie gewohnt in einem festlichen Rahmen stattfinden, was ich bedaure», so Binder.
Die neue Grossrätin, die neben Claudia Rohrer und Silvia Dell’Aquila sitzen wird, freut sich darauf, aktiv mitwirken und Anliegen der Bevölkerung einbringen zu können. Respekt hat Binder vor der Komplexität der Themen. «Es wird sehr zeitintensiv werden, zu den verschiedenen Geschäften umfassend Bescheid zu wissen, alle Zusammenhänge zu verstehen und mir dazu eine Meinung bilden zu können», ist sie sich bewusst. Dabei werde einerseits die Zusammenarbeit in der eigenen Partei helfen, «andererseits ist es mir jedoch auch ein Anliegen, über die Parteigrenzen hinaus kompromissfähige Lösungen zu finden. Dabei möchte ich immer mit gesundem Menschenverstand agieren und mich selber bleiben.»
Wie Käser hat sich auch Binder gut auf die erste Sitzung vorbereitet und sich in die aktuellen Geschäfte eingelesen. In den ersten Sitzungen will sie zuerst einmal schauen, wie der Ratsbetrieb läuft, und vor allem im Hintergrund versuchen, unterstützend mitzuwirken. «Es ist mir wichtig, in Zukunft nicht an der Quantität von meinen Vorstössen,
sondern an deren Qualität gemessen zu werden.»
Wichtig sind Binder Themen aus dem Bildungs- und dem Gesundheitsbereich. «Vor allem in der jetzigen Zeit zeigt sich, wie wichtig ein gut funktionierendes Gesundheitssystem ist. Dieses muss unbedingt gestärkt werden», ist Binder überzeugt.
Auch die wirtschaftliche Entwicklung erachtet sie als eine grosse Herausforderung. «Das 2021 wird hoffentlich viele Verbesserungen in allen Bereichen bringen», sagt Binder, weiss aber auch: «Es braucht immer noch grosse Anstrengungen und Verzicht von uns allen, um dies zu erreichen.»
Einsetzen will sich Binder für des Gesundheitszentrum Fricktal und dessen langfristige Zukunft. Auch die Bildung mit
der zukünftigen Mittelschule und dem Berufsbildungszentrum und die Sicherung von Arbeitsplätzen sind für sie wichtige Themen. Sie möchte sich zudem generell dafür einsetzen, «dass das Fricktal nicht zu kurz kommt und selbstbewusst wahrgenommen wird».

Thomas Wehrli

Meine Wahlversprechen, an denen sich mein Engagement im Grossen Rat messen lassen:
Ich werde mich einsetzen für einen solidarischen, sozialen und ökologischen Kanton Aargau mit …

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… einem guten Bildungssystem mit genügend Ressourcen.
Als Lehrerin mit langjähriger Berufserfahrung auf den verschiedensten Schulstufen bin ich überzeugt, dass es sich lohnt, konstant in die Bildung zu investieren, damit wir mit unserem dualen Bildungssystem erfolgreich bleiben können. Dies beinhaltet auch Investitionen in die Weiterbildung und Umschulung, so dass alle im ersten Arbeitsmarkt bleiben können. In diesem Bereich muss die Wirtschaft mehr Verantwortung übernehmen, wie sie auch generell mehr in ethischen und moralischen Grundsätzen aktiv werden muss.

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… wirkungsvollem Klimaschutz.
Erneuerbare Energien sollen noch mehr gefördert werden.
Massnahmen zu mehr Biodiversität müssen umgesetzt werden, damit auch unsere Kinder noch in einer intakten Umwelt leben dürfen.

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… einem bezahlbaren Gesundheitswesen für alle.
Unser gutes Gesundheitssystem muss für alle finanzierbar sein und bleiben. Aus Sparmassnahmen darf auf keinen Fall eine Zweiklassenmedizin entstehen.

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… Gleichberechtigung für Frau und Mann.
Diskussionslos muss für gleiche Arbeit gleicher Lohn bezahlt werden! Es kann nicht sein, dass in der heutigen Zeit die sogenannten unerklärbaren Lohnunterschiede wiederum zunehmen. Eine gesetzliche Ueberprüfungspflicht für alle Firmen ist dabei unabdingbar.

Auch in der momentan schwierigen Situation der Corona-Pandemie sind all diese Themen von grosser Bedeutung.
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